Die Ausstellung um den Künstler Dalí am Potsdamer Platz gehört bereits zum festen Programm Berlins. Seine Bilder und Skulpturen umfassen mehr als 450 Exponate. Obwohl die Ausstellungsreihe vorerst nur temporär in Berlin bleiben sollte, hat sich der Künstler durch seine Beliebtheit letztlich einen dauerhaften Platz gesichert.
Besucher erleben eine der umfangreichsten Sammlung von Dalís Werken und Arbeiten. Der für seine exzentrische Persönlichkeit bekannte Maler hat seinen Platz von der Friedrichstraße zum Potsdamer Platz verlegt. 2009 jährte sich der Todestag Dalís zum zwanzigsten Mal. Damit gelangte auch der Ausstellungsort in das heute privat finanzierte Museum. Die gezeigten Werke umfassen 2.000 Dokumente aus der privaten Sammlung. Holzschnitte, Bücher, Arbeitsbelege, Skulpturen und Berichte bilden nur einen Teil der großen Auswahl. Sammler stifteten einen Teil der Exponate. In regelmäßigen Abständen werden die Ausstellungsstücke vom Kurator und Initiator, Carsten Kollmeier, gewechselt.
Zu sehen sind unter anderem bekannte lithographische Arbeiten wie „Don Quichotte“. Die Kaltnadelradierung „Tristan und Isolde“ zählt ferner zu seinen bekanntesten Schöpfungen.
Das Universalgenie Dalí wurde vom Papst geehrte, durch die Segnung des Werkes zur Apokalypse des Heiligen Johannes. Weitere Arbeiten sind die Radierungen der „Göttlichen Komödie“ von Dante und die Skulptur „Surrealistischer Engel“. Dalí lebte von 1904 bis 1989. Sein letztes Bild hieß „Der Schwalbenschwanz“. Er gilt bis heute als Genie und Vorreiter des Surrealismus. Seine Bilder wurden tausendfach kopiert und haben heute einen unschätzbaren Wert.
Die Ausstellung erstreckt sich auf mehrere Räume und wird von sogenannten Dalí-Scouts begleitet. Diese beantworten Besuchern Fragen und führen sie bei den regelmäßigen Führungen durch die Ausstellung.
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