Die Auswahl an Berliner Galerien ist groß. Schätzungsweise 600 gibt es heute in der Hauptstadt. Einen Einblick in diese erhält man durch die immer beliebter werdenden Galerientouren. Die Tour dient in erster Linie den Touristen, um die Stadt und Kunstszene Berlins kennenzulernen. Die Führung leitet die Agentur „GoArt!“. Eine weitere erfolgreiche Agentur, die sich der Galerientour verschrieben hat, ist „Art:Berlin“.
Da die Kunstszene in Berlin einem ständigen Wandel unterworfen ist, gibt es auf der Tour auch immer wieder neue Ecken zu entdecken. Wie groß die Zahl der Galerien in Berlin ist, kann nicht eindeutig festgestellt werden. Denn regelmäßig öffnen und schließen sie wieder. Derzeit soll es gerade einmal 60 bis 80 kommerziell erfolgreiche Galerien geben. Seit vier Jahren führt die Agentur GoArt die Führungen durch die Hauptstadt an. Dabei unterstützt sie die Besucher dabei, Galerien zu finden, die ein hohes Niveau haben und sehenswert sind. Vor allem Touristen schließen sich den Touren an, aber auch viele einheimische Kunstinteressierte. Im Ostteil der Stadt finden sich die erfolgreichsten Galerien. Eine von ihnen ist die Galerie „Neugerriemschneider“. Zeitgenössische Kunst steht hier im Fokus der Ausstellungen.
In Neukölln und Schöneberg entdeckt man heute immer mehr kleine, aber erfolgreiche Ausstellungsorte. In Mitte sind es gerade die Privatsammler, die sich dort niederlassen. So kann man hier unter anderem den Erben von „Wella“, Thomas Olbricht, finden. Er stellt seine Sammlung in einer Kunsthalle aus. Olbricht sammelt seit fünf Jahren Bilder, Skulpturen und Spielzeug. Seine Sammlung umfasst derzeit 2500 Exemplare. Die Exponate reichen von Briefmarkensammlungen bis hin zu Matchboxautos.
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