Seit dem 25. August zeigen die staatlichen Museen zu Berlin Meisterwerke italienischer Portraits. Die Ausstellung schließt sich in ihrer Größe den früheren Kooperationen mit New York, dem MoMa in Berlin und den Bildern aus dem Metropolitan Museum of Art, an. Bei den aktuellen Exponaten steht die frühe Entwicklung der Portrait-Kunst aus Italien im Fokus. Auch Bilder bedeutender niederländischer Maler finden in der Ausstellung ihren Platz.
Die Geschichte der Porträtmalerei wird anhand von Bildern, aber auch Skulpturen und Medaillen präsentiert. Künstler wie Verrocchhio oder Pisanello und Botticelli geben einen Blick auf die damalige Mode und Technik frei. Das einfache Leben bis hin zu der Kunst am königlichen Hof und den großen Städten Italiens steht im Mittelpunkt. Die Ausstellung findet im Bode-Museum statt. Hier können die Bilder durch eine eigens zu diesem Anlass konzipierte Beleuchtungsmethode in ihrer vollen Pracht den Besuchern erscheinen. Die insgesamt 1000 Quadratmeter großen Räume sind hierbei komplett mit schwarzem Hintergrund abgedunkelt, damit die Exponate hervorstechen können. Die Besucher erleben ein auf jedes Ausstellungsstück ausgerichtetes Architekturkonzept. Somit wollen die Aussteller für jedes Meisterwerk ein individuelles Erlebnis schaffen.
Mehr als 150 Exponate finden sich unter den Gesichtern der Renaissance wieder. Die Leihgaben stammen aus allen großen Museen der Welt. Werke aus New York sowie den Staatlichen Museen von Berlin schufen diese bisher einzigartige Gemäldesammlung italienischer Meister. Die Ausstellung in Berlin dauert bis zum 20. November 2011 an. Danach gelangen die Werke in das Metropolitan Museum of Art in New York, wo man sie bis zum 18. März sehen kann.
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