Vor fast einem Jahr gründete Utz Benkel die erste Pop-Art-Galerie in Berlin-Friedenau. Der Eröffnung wohnten um die 100 Gäste bei. Einer von ihnen war der ehemalige SPD-Vorsitzende Bayerns Ludwig Stiegler. Zur musikalischen Untermalung der Eröffnung gab sich auch der Sänger und Gitarrist Tino Gonzales die Ehre. Das Haus, in dem sich die Galerie befindet, war in den Jahren 1920 bis 1924 Wohnort von Kurt Tucholsky.
Der Gründer Utz Benkel ist Grafiker und Verleger. In München geboren, lebt er seit fast drei Jahren in Berlin. Die Herstellung historischer Kalender ist seit über 20 Jahren sein Milieu. Dabei bezieht sich seine Arbeit heute auf einen Teil von Friedenau sowie auf die Bezirke Köpenick, Schöneberg und Steglitz. Neben seiner Arbeit an den Kalendern widmet sich Benkel auch der Herstellung von Exlibrisbüchern. Darüber hinaus stellt das hauseigene Grafikstudio Benkels Werbung und Werbekonzepte für Unternehmen her. Hier gehören Visitenkarten und Plakate zum Bestandteil seiner Dienstleistungen. Die ausgestellten Werke in der Pop-Art-Galerie sind seit der Gründung in erster Linie Benkels. Seit 2011 kommen in unregelmäßigen Abständen Werke andere Künstler hinzu.
Ab dem 23. September 2011 sind auch Bilder der Malerin Elisabeth Kröll und des Skulpturenkünstlers Micha Paraszcuk zu sehen. Kröll ist studierte Künstlerin an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie arbeitet heute als freie Künstlerin. Von Paraszcuk sind Skulpturen aus Holz und Eisen in der Pop-Art-Galerie ausgestellt. Das Thema seiner Werke bezieht sich auf den menschlichen Charakter sowie aktuelle Meldungen aus den Medien.
Im Zuge der südwestpassagekultour findet in der Pop-Art-Galerie am 19.11.2011 ein Konzert im Rahmen von Flamencomusik und deutscher Dichtkunst statt.
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